Eine kleine Bühne ohne jedwege Dekoration oder Effekte - einfach und schlicht präsentierte Vienna Teng mit ihren beiden Mitstreitern den Besuchern gute 120 Minuten lang "Piano-Pop" vom Feinsten.
Neben der 31 Jahre alten US-Amerikanerin konnte vor allem Alex Wong an den Percussions beeindrucken. Hier kamen neben den altbekannten Utensilien auch spezielle "Eigenkonstruktionen", beispielsweise eine Kiste, zum Einsatz.
Alle Songs wurden mit viel Engagement präsentiert und ebenso vom begeisterten Publikum aufgenommen. Für einige Lacher sorgte Vienna Teng mit der Erwähnung eines in Deutschland (ehemals) populären Stars: David Hasselhoff! Ein Bild, was viele Amerikaner heute noch manchmal wirklich von Deutschland haben - Hasselhoff ist hier ein Star. In diesem Fall natürlich nicht ganz ernst gemeint, genauso wie die Ankündigung einiger seiner Songs. Aber Spaß hätte es ganz bestimmt gebracht.
Dafür gab es Coverversionen eines ganz anderen Kalibers zu hören. Mit der gelungenen, rhythmusbetonten Interpretation von "Idioteque" (Radiohead) und Simon & Garfunkels "Keep the Customer Satisfied" zeigte die US-Amerikanerin, dass sie auch Fremdkompositionen im eigenen Stil präsentieren kann - und das alles andere als kritikwürdig.
Nach mehr als 120 Minuten Spielzeit (eine kleine Pause nach ca. 60 Minuten nicht mitgerechnet) und einigen Zugaben endete ein schönes Konzert, welches von Vienna Tengs traumhafter Live-Stimme mit Klavierspiel (hier allerdings auf einem Keyboard) sowie der Begleitband hervorragend gestaltet wurde. "Hoffentlich nicht zum letzten Mal" war wohl der Gedanke vieler Besucher nach Verlassen des "Zakk" - natürlich mit der Hoffung auf neue Konzertermine in den nächsten Jahren...
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